Vorstand
Rüdiger Glauch

Erster Vorsitzender des Johanneshilfswerks. Jahrgang 1954, Gründer des Johanneshilfswerkes International.
Aufgewachsen in der Nähe von Leipzig, aufgrund seines Engagements für Andersdenkende im
DDR-"Sozialismus" - der diktierte, was der Mensch zu sagen und
zu tun hatte - von der STASI verfolgt und bedrängt.
Bei Rüdiger Glauch hatte die Diktatur es mit einem Menschen zu tun, der nur das akzeptierte, was ihm sein Gewissen sagte.
Der Vater ein gläubiger Kommunist. Der Onkel Stasi-Offizier.
Die Großmutter, die er wegen ihrer Lauterkeit und Aufrichtigkeit liebte, eine bibeltreue
Christin, der er gern zuhörte. All das bestimmte seinen Lebensweg.
Herr Glauch absolvierte eine theologische Ausbildung im sächsischen Altenburg. Wirkungsorte in Leipzig, Potsdam &
Brandenburg als Streetworker, Pastor, Jugendpfleger. Und: er öffnete seine Wohnung für bedürftige Kinder und
Jugendliche, insbesondere gewann er das Vertrauen von Jugendlichen
aus schwierigen sozialen Verhältnissen, sprach mit ihnen über ihre Nöte in der Gesellschaft und gab ihnen zu essen,
Notübernachtungen, hörte
und spürte ihre Sorgen und unterstützte diesen jungen Menschen nicht einen "falschen" Weg
zu gehen oder in den berüchtigten Jugendwerkhöfen Kasernenhoferziehung erdulden zu müssen.
Er wurde zu einem Synonym der Zuflucht in den Kreisen verfolgter andersdenkender, "aneckender" Jugendlicher, und
das passte den DDR-Behörden nicht. Die beobachtete ihn mit bis zu 20 Observanten gleichzeitig,
verhörten Rüdiger Glauch in ihre Machtzentralen, schmeichelten, drohten, verhöhnten, tobten,… Wieder und immer wieder!
Sie verstanden seine Auffassung von Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit nicht, und wollten ihn nicht verstehen.
Sie wollten, dass er kleingläubig, ängstlich und misstrauisch wurde. Sie wollten ihn brechen.
Doch etwas anderes geschah...
Getrieben von
christlicher Nächstenliebe reiste Rüdiger Glauch nach Tschechien, Bulgarien, Rumänien und half
bedürftigen Kindern und wurde - nach dem Ende der Wende - leitender Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation
für Osteuropa.
Aber die Kindernot im eigenen Lande ließ ihn nicht unberührt: Er musste etwas tun für die
Kinder in Not vor der eigenen Haustür.
Pastor Volkmar Kolibabe (58), Gründungsmitglied und Vorstandsberater

verheiratet, einen Sohn: „Man kommt nicht weit, bis man erkennt: Dem Schwächeren sich zuwenden, heißt, stärker zu werden.“
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