Satzung

Satzung – Johanneshilfswerk international e.V.

§ 1 Name und Sitz:

Der Verein führt den Namen: Johanneshilfswerk international.
Der Sitz des Vereins ist Berlin. Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz e.V.

§ 2 Vereinszweck:
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zweck im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Sein Ziel ist es, humanitäre Hilfe in Deutschland, den Ländern Osteuropas und der dritten Welt zu leisten.

2. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Bereiche verwirklicht:

2.1. Kinder- und Jugendhilfswerk

a) Entwicklung und Durchführung von Hilfsprojekten für Strassen- und Waisenkinder, sozialschwache, behinderte und kranke Kinder.

b) Entwicklung und Durchführung von Hilfsprojekten für Jugendliche, die unter Alkohol- und Drogenproblemen leiden, mit Aids infiziert oder daran bereits erkrankt sind.
c) Organisation und Durchführung von Sommercamps für Kinder und Jugendbegegnungstreffen.

2.2. Allgemeine Hilfe

a) Unterstützung von besonders bedürftigen Menschen, wie z.B.: Senioren, Behinderte, kranke Menschen, Witwen und Waisen durch finanzielle Hilfe oder indem Pflegekräfte finanziell unterstützt werden.

b) Soforthilfe in Katastrophen- und Kriegsgebieten durch finanzielle Unterstützung und durch Organisation von Hilfstransporten und Verteilung von Hilfsgütern.

c) Finanzielle Unterstützung anderer schon bestehender Hilfsprojekte, die den Richtlinien dieser Satzung entsprechen durch finanzielle Hilfe, sowie Lieferung von Materialien, technischen Anlagen und Waren, die als Hilfe zur Selbsthilfe dienen.

d) Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Kurz- und Langzeiteinsätzen qualifizierter Fachkräfte in den Notgebieten Osteuropas und in Entwicklungsländern.

e) Aufbau eigener Entwicklungsprojekte für hilfsbedürftige Menschen (Rehaeinrichtungen).

f) Finanzielle Unterstützung von gemeinnützigen christlichen Organisationen im Ausland.

3. Der Satzungszweck wird hauptsächlich verwirklicht durch die Sammlung von Spenden und die Gewinnung von Förderern. Zur Verwirklichung des Satzungszweckes können unter anderem Fahrzeuge, Versammlungsräume, Grundstücke und Häuser angemietet oder erworben werden. Weiterhin können Büros angemietet und Zweigstellen des Vereins im In- und Ausland eingerichtet werden.

§3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig und er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Die Mittel des Vereines dürfen nur satzungsgemäß verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus diesen Mitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Angestellte des Vereins erhalten eine angemessene Vergütung aus den Mitteln des Vereins. Ein Ersatz von Auslagen und sonstige Aufwandsentschädigungen für besondere Leistungen sind ebenso möglich.

2. Der Verein darf seine Mittel weder für die unmittelbare, noch die mittelbare Unterstützung oder Förderung politischer Parteien verwenden.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit Gründung des Vereins und endet am darauffolgenden 31.12 (Rumpfgeschäftsjahr).

§ 5 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszweck unterstützen, wie z.B.: Privatpersonen, aber auch Kirchen, sonstige Organisationen und Institutionen, Vereine, Gewerbetreibende, Angehörige freier Berufe und Selbständige.

2. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt, über die Aufnahme bzw. Ausschluss entscheidet der Vorstand, der eine Ablehnung nicht zu begründen braucht.

3. Der Verein bittet die Mitglieder je nach Begabung, Zeit und Fähigkeit oder finanzieller Möglichkeit ein oder mehrmals im Jahr die Arbeit des Vereins aus freien Stücken praktisch zu unterstützen. Über die Festlegung regelmäßiger Mitgliedsbeitrage entscheidet die Mitgliederversammlung.

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Streichung von der Liste, wenn nach einem Zeitraum von durchschnittlich einem Jahr kein weiteres Interesse an der Arbeit des Vereins erkennbar ist.

5. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen und wird zum Ende des laufenden Kalendermonats wirksam.

6. Ein Ausschluss erfolgt bei grober Verletzung und Zuwiderhandlung gegen die Interessen des Vereins bzw. Verstoßes gegen die Vereinssatzung. Er erfolgt durch den Vorstand auf dem Schriftweg.

7. Bei Austritt oder Ausschluß kann das Mitglied keine weiteren Ansprüche gegenüber dem Verein geltend machen. Alle Unterlagen und Materialien, Gelder und Gegenstände, die Eigentum des Vereins sind und sich noch im Besitz dieses Mitglieds befinden, sind ohne Aufforderung unverzüglich zurückzugeben.

8. Die Vereinsmitglieder haften nicht mit ihrem persönlichen Eigentum für Verbindlichkeiten des Vereins.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Der Vorstand

1. Die Mitglieder bestellen den Vorstand gemäß § 27 BGB durch Beschluß der Mitgliederversammlung und wählen ihn auf unbestimmte Zeit. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird der Vorstand durch die Mitgliederversammlung neu bestellt.

2. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und dem Stellvertreter sowie einem Beisitzer.

3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich entweder durch den Vorsitzenden oder durch jeweils ein Vorstandsmitglied vertreten.

4. Dem Vorstand obliegt: Aufnahme von Mitgliedern, Einstellung und Entlassung von Mitarbeitern, Jahresplanung der Aktivitäten, Verwaltung der Finanzen und Einberufung der Mitgliederversammlung. Der Vorstand vertritt den Verein im Außenverhältnis nur bis zu einer Höhe von 100.000 €. Für darüber hinausgehende Beträge ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.

5. Formelle Satzungsänderungen zur Anpassung der Vereinssatzung an die jeweils aktuellen vereinsrechtlichen oder steuerlichen Erfordernisse, können vom Vorstand auch ohne ausdrücklichen Beschluss der Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Die Mitgliederversammlung ist über diesbezügliche Satzungsänderungen zu informieren.

6. Die Vorstandsmitglieder können sich schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch verständigen. Form und Fristvorschriften für die Einberufung einer bestimmten Vorstandssitzung gibt es nicht.

§ 8 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins.

2. Der Vorstand beruft einmal jährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung unter Mitteilung der Tagesordnungspunkte ein. Die Einladung erfolgt schriftlich,entweder auf dem Postweg oder per

E-mail vierzehn Tage im voraus.

3. Die Mitgliederversammlung kann vom Vorstand auch zu besonderen Anlässen, oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies wünschen, einberufen werden.

4. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes und der Jahresbilanz des Vorstandes über die Vereinstätigkeit, das Spendenaufkommen und die Verwendung der Mittel für das zurückliegende Geschäftsjahr sowie die Entlastung des Vorstandes.

b) Wahl des Vorstandes.

c) Beschlussfassung über Satzungsänderungen bzw. Ergänzungen.

5. Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Vorsitzenden und einem zu wählenden Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 9 Auflösung des Vereins

1. Die Vereinigung kann aufgelöst werden, wenn der Vorstand und mindestens drei Viertel der Mitglieder den Fortbestand nicht mehr als sinnvoll erachten. Über einen Antrag auf Auflösung kann nur entschieden werden, wenn eine Einladung unter Angabe der Tagesordnung mindestens 21 Tage vorher schriftlich an alle Mitglieder erfolgte.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an das Deutsche Rote Kreuz, das es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

Berlin, den 07.03.2002